EU-Kauf von 1,8 Milliarden Dosen Biontech-Impfstoff fixiert

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Der angekündigte EU-Vertrag mit Biontech/Pfizer über den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden weiteren Dosen Corona-Impfstoff ist unterzeichnet und damit in Kraft. Dies teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag in Brüssel mit. Sie hatte schon vor knapp zwei Wochen erklärt, dass die Verhandlungen abgeschlossen seien. Danach liefen Einspruchsfristen, die nun verstrichen sind. Gleichzeitig hob von der Leyen die EU als Vorbild in der Impfstoffkampagne heraus.

Ungarn entschied, sich nicht an dem Vertrag zu beteiligen, wie Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides mitteilte. Alle anderen 26 EU-Staaten könnten hingegen an der Lieferung teilhaben. Einen Grund für die Abkehr Ungarns nannte Kyriakides nicht.

Die EU sei damit weltgrößter Exporteur von Corona-Vakzinen - unter anderem in die USA. „Bis Ende Juli wollen wir 70 Prozent aller Erwachsenen in Europa ein Impfangebot gemacht haben“, fügte die Kommissionspräsidentin hinzu. „Europa wird seine Impfziele erreichen, ohne sich abzuschotten“, sagte sie beim WDR-Europaforum. Andere Regionen der Welt sollten dem Beispiel folgen.

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