Pöltl nach bisher bester NBA-Saison stolz und zufrieden

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Basketball-Export Jakob Pöltl hat sich in seiner fünften NBA-Saison zu einem der besten Verteidiger der Liga entwickelt. Das belegen Werte wie 123 Blocks und 219 Offensiv-Rebounds, die in den jeweiligen Rankings auf Platz fünf beziehungsweise sechs auswerfen. „Mein Highlight war, als ich die Starter-Rolle und die erhöhten Minuten bekommen habe“, berichtete der Wiener über seine alles in allem beste NBA-Spielzeit. Die Play-offs verpassten seine San Antonio Spurs am Ende aber.

Obwohl Pöltl zu Beginn der Saison noch von der Bank kam, standen am Ende der Regular Season 51 Einsätze in der Starting Five und durchschnittlich 26,7 Minuten zu Buche - das waren gleich um neun Minuten pro Spiel mehr als in der Vorsaison. 8,6 Punkte, 7,9 Rebounds, 3,2 Offensiv-Rebounds, 4,8 Defensiv-Rebounds, 1,8 Blocks, 1,9 Assists und 0,7 Steals sind allesamt bisherige Karriere-Bestwerte, mit denen sich der 2,13-m-Hüne auch zufrieden zeigte.

„Ich finde, ich persönlich habe in dieser Saison ganz gute Fortschritte gemacht. Wie immer gibt es noch einiges, an dem ich arbeiten will und muss. Alles in allem kann ich mit den Schritten - erstmals Langzeit-Starter und deutlich höhere Minuten - ganz zufrieden sein“, sagte der 25-Jährige in einer Aussendung. Pöltl kommt mittlerweile eine größere Verantwortung im Team zu, von einer „Leader-Rolle“ sprach er selbst. „Da habe ich einen großen Schritt gemacht und darauf bin ich auch stolz.“

Schmerzvoll war klarerweise das vorzeitige Saisonende im Play-in-Turnier, aus dem sich San Antonio am Mittwoch nach einer Niederlage gegen die Memphis Grizzlies verabschieden musste. „Es ist ein bisschen schwer hinzunehmen, weil doch noch mehr drinnen war“, betonte Pöltl. „Ich finde, als Team haben wir eine sehr solide Saison gespielt. Wir haben uns über Teilstrecken sehr stark präsentiert. Wir haben nie aufgegeben, unser Ziel zwar im Endeffekt knapp nicht erreicht, aber eine sehr starke erste Saisonhälfte gespielt“, bilanzierte er aber dennoch positiv.

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„Facettenreicher“ zu werden, lautet weiterhin das vordringliche Ziel, was seine individuelle Spielweise betrifft. „Ich glaube, da gibt es mehr als genug Angriffspunkte, an denen ich über den Sommer arbeiten kann“, erklärte Pöltl. Über sein detailliertes Programm in den kommenden Monaten habe er sich jedoch „eigentlich noch gar keine Gedanken“ gemacht. „Ich denke, es wird nicht allzu lange dauern, bis ich zurück nach Österreich komme, nachdem ich Freunde und Familie doch recht lange nicht mehr gesehen habe. Der Rest des Sommers wird sich weisen.“


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