Suarez schoss Atletico Madrid zum elften Meistertitel

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Atletico Madrid hat sich zum elften Mal den Fußball-Meistertitel in Spanien gesichert. Das Team von Trainer Diego Simeone feierte am letzten Spieltag einen 2:1-Sieg bei Real Valladolid und machte sich damit unangreifbar. Nach der Führung durch Oscar Plano (18.) drehten Angel Correa (57.) und Luis Suarez (67.) am Samstag die Partie. Auch Verfolger Real Madrid gewann, zu Hause gab es einen 2:1-Erfolg gegen Villarreal. Der Vorsprung von Atleti nach 38 Runden beträgt zwei Punkte.

Real musste auf eine Niederlage oder ein Remis des Stadtrivalen hoffen. Bei Punktgleichheit hätten die direkten Begegnungen (2:0 und 1:1) für das „Weiße Ballett“ gesprochen. Doch Real lief seinerseits gegen den Europa-League-Finalisten Villarreal bis kurz vor Schluss dem 0:1 hinterher, ehe „Les Bleus“-Rückkehrer Karim Benzema (87.) und Luka Modric (92.) spät den Heimerfolg sicherten.

Der Liga-Dritte FC Barcelona gewann zum Abschluss durch ein Tor von Antoine Griezmann (81.) 1:0 beim Letzten Eibar. Neben zahlreichen Verletzten - darunter Torhüter Marc-Andre ter Stegen - fehlte den Katalanen dabei auch Superstar Lionel Messi, der von Trainer Ronald Koeman vorzeitig frei bekam.

Der bescheidene Trostpreis: Der dritte Platz ist damit fix, unabhängig vom Ausgang der Begegnung FC Sevilla gegen Alaves am Sonntag. Die Andalusier werden die Saison auf dem vierten Rang abschließen und spielen ebenso wie die Top drei im Herbst in der Champions-League-Gruppenphase. Die drei Absteiger in der Saison heißen Eibar, Valladolid und Huesca.

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Zuletzt hatte Atletico in der Saison 2013/14 triumphiert, auch damals hieß der Meistertrainer schon Simeone. Ab der 9. Runde waren die „Colchoneros“ (Matratzenmacher) an der La-Liga-Spitze gelegen, zeitweise mit großem Vorsprung. Im Frühling rückte die Topgruppe jedoch enger zusammen, wobei die Konkurrenten Real und Barca in entscheidenden Spielen jeweils patzten.

Bei beiden Großclubs herrscht aktuell übrigens wieder Unruhe. Es gibt Spekulationen um den Abschied von Real-Trainer Zinedine Zidane, bei Barca ist der Niederländer Koeman angezählt. Auch zahlreiche Spieler könnten vor dem Abschied stehen, bei Barcelona allen voran Messi. Neue Profis - wie bei Real David Alaba - sollen dafür kommen.


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