Tote und zerstörte Häuser nach Vulkanausbruch im Kongo

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In Folge des Vulkanausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen getötet und hunderte Häuser zerstört worden. Die Millionenstadt Goma, die nur rund zehn Kilometer von dem Vulkan Nyiragongo entfernt liegt, blieb aber weitgehend verschont.

Die Lavaströme kamen am Sonntag offenbar wenige hundert Meter vor dem Flughafen und der Stadtgrenze zum Stehen, wie ein Reuters-Reporter berichtete. Allerdings traf es umliegende Dörfer, Die Behörden warnten allerdings, die Gefahr sei noch nicht gebannt.

Der Nyiragongo ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Nach seinem Ausbruch am Samstagabend war in der Stadt mit rund zwei Millionen Einwohnern Panik ausgebrochen. Aus Angst vor der Lava flohen Tausende Menschen zu Fuß mit ihren Habseligkeiten, manche über die Grenze nach Ruanda. Lava blockierte eine wichtige Straße, die Goma mit nördlich gelegenen Städten verbindet. In und um die Metropole herum kam es zu einem Verkehrskollaps. Viele Menschen versuchten die Stadt zu verlassen oder zurückzukommen, um etwaige Schäden an ihren Häusern in Augenschein zu nehmen.

Nach Angaben der Regierung starben neun Menschen bei Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit der Panik nach dem Ausbruch. Vier Personen hätten ihr Leben verloren, als sie versucht hätten, aus dem örtlichen Gefängnis zu fliehen. Zwei Menschen seien verbrannt worden. Zuletzt war der Nyiragongo im Jahr 2002 ausgebrochen. Damals kamen 250 Menschen ums Leben, 120.000 wurden obdachlos.

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