Wiener Studentin Maria Duenas gewann „Geigen-Olympiade“

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Die Spanierin Maria Duenas hat am Pfingstwochenende den als „Geigen-Olympiade“ geltenden Menuhin-Wettbewerb gewonnen. Die 18-Jährige erhält somit 20.000 US-Dollar, als zweijährige Leihgabe einer Stradivari-Violine aus der Privatsammlung von Jonathan Moulds durch die Beare‘s International Violin Society sowie einen Bogen von Christophe Landon. Sie studiert an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und lebt auch in der österreichischen Bundeshauptstadt.

In der finalen Runde spielte Duenas Lutoslawskis Subito, Mozarts Violinkonzert Nr. 4 in D-Dur und Lalos Symphonie espagnole in D-Moll. „Als Gewinnerin des Wettbewerbs werde ich Teil von Lord Yehudi Menuhins Vermächtnis. Das ist eine der größten Ehren, die ich mir vorstellen kann“, reagierte Duenas in einer Aussendung auf die Auszeichnung.

Die Spanierin setzte so ihre öffentlichen Erfolge fort. So ging sie Anfang des Jahres als 1. Preisträgerin des Getting to Carnegie Wettbewerbs hervor. 2017 gewann sie die Zhuhai Mozart International Competition in China, 2018 die Vladimir Spivakov International Competition in Russland.

Der Menuhin-Wettbewerb ist einer der schwierigsten für junge Talente und gilt deshalb als „Geigen-Olympiade“. Er findet nur alle zwei Jahre statt. Stargeiger Yehudi Menuhin (1916-1999) rief ihn 1983 ins Leben. Viele einstige Teilnehmer des Menuhin-Wettbewerbs haben international Karriere gemacht, darunter Julia Fischer, Isabelle van Keulen oder Daishin Kashimoto, heute 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

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