Heuer bisher 25 Jungstörche im burgenländischen Rust

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Im burgenländischen Rust sind die ersten Jungstörche geschlüpft. 25 Küken bewohnen derzeit die Dächer der Storchenstadt, sagte Storchenvereinsobmann Josef Karassowitsch am Dienstag gegenüber der APA. Außerdem seien bei einer ersten Zählung fünf weitere Eier zu sehen gewesen. In manche Nester habe man hingegen gar nicht hineingesehen. Er gehe davon aus, dass ungefähr zehn Storchenpaare noch brüten, sagte Karassowitsch.

„Im Moment schaut es gut aus“, betonte der Obmann des Ruster Storchenvereins. Es sei zu erwarten, dass einige Junge relativ spät schlüpfen werden, zumal die Störche heuer teilweise auch erst spät nach Rust gekommen seien. Insgesamt bevölkern laut Karassowitsch derzeit 22 Storchenpaare die Ruster Dächer. Das sind zwei mehr als im Vorjahr. Damals hatten die 20 Paare aber für besonders zahlreichen Nachwuchs gesorgt. Bei einer ersten Zählung hatten sie bereits 41 Junge.

In manche Nester sehe man aufgrund der Lage nur sehr schwer hinein. Hier müsse man warten, bis die Jungstörche so groß sind, dass sie aufstehen und man sie von unten erkennen kann, sagte Karassowitsch. Das eher kühle, regnerische Wetter sei für die Vögel aus seiner Sicht kein Problem. Durch den Regen steige das Nahrungsangebot.


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