Platter will Corona-Lockerungen bei Vereinen und Kultur

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Vor der dieswöchigen Entscheidung in Sachen Corona-Regeln drängt Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) weiter auf Lockerungen. Vor allem beim Vereinswesen und in der Kultur müsse es Erleichterungen geben, erklärte Platter gegenüber der APA. Die niederösterreichische Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) sprach sich dafür aus, alle 14 Tage Öffnungsschritte zu unternehmen.

„Fallzahlen, die Lage auf den Intensivstationen, Inzidenzwerte und der Impffortschritt müssen berücksichtigt und abgewogen werden, um den gemeinsamen erarbeiteten Erfolg nicht zu gefährden“, erklärte die SPÖ-Politikerin auf APA-Anfrage. Auch wenn sich die Zahlen aktuell sehr positiv entwickelten, sei in Anbetracht der Kürze der Zeit nach wie vor Vorsicht geboten: „Ein politischer Wettstreit, wer der schnellere Öffner ist, schadet hingegen der Sache.“

Mit der aktuellen 20 Quadratmeter-Regelung seien Musik- und Chorproben, aber auch das Vereinsleben „praktisch unmöglich“, begründete Tirols Landeschef Platter seine Forderung nach Lockerungen. Auch das „Ausrücken bei Prozessionen“ sollte unter gewissen Sicherheitsauflagen ermöglicht werden: „Es braucht daher Nachbesserungen bei den Abstandsregelungen und Quadratmeterbeschränkungen“.

Angesichts der Entwicklung der Infektionslage sei eine „Diskussion über weitere Öffnungsschritte absolut gerechtfertigt“. Wichtig sei aber, dass diese Schritte mit Augenmaß passieren und von Expertenseite mitgetragen werden, betonte der Tiroler Landeshauptmann.


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