Platter und Mikl-Leitner wollen weitere Corona-Lockerungen

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Vor der dieswöchigen Entscheidung in Sachen Corona-Regeln drängen Tirols Landeshauptmann Günther Platter und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP) weiter auf Lockerungen. Vor allem beim Vereinswesen und in der Kultur müsse es Erleichterungen geben, sagte Platter zur APA. Mikl-Leitner sprach sich dafür aus, „so früh wie möglich die weiteren Öffnungen einzuleiten“.

Die Situation in Niederösterreich habe sich deutlich entspannt, teilte Mikl-Leitner auf APA-Anfrage mit: „Darum können und müssen jetzt auch die Regelungen des Zusammenlebens rasch und deutlich gelockert werden.“

Zu von der Bundesregierung erfolgten Ankündigungen weiterer Öffnungsschritte erklärte Niederösterreichs Landeshauptfrau: „Diese öffentliche Streiterei auf Bundesebene der letzten Tage war mehr als entbehrlich.“ Wie sich jetzt herausstelle, „wollen alle dasselbe, nämlich rasch und verantwortungsvoll weiter zu öffnen“: „Aus scheinbaren Meinungsverschiedenheiten wurden letztlich Übereinstimmungen - und das ist gerade jetzt das Wichtigste.“

Königsberger-Ludwig sprach sich dafür aus, dass wie bei bisherigen Öffnungen vierzehn Tage später faktenbasiert eine Analyse der Lockerungsschritte vorgenommen werde. „Fallzahlen, die Lage auf den Intensivstationen, Inzidenzwerte und der Impffortschritt müssen berücksichtigt und abgewogen werden, um den gemeinsamen erarbeiteten Erfolg nicht zu gefährden“, erklärte die SPÖ-Politikerin.

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Angesichts der Entwicklung der Infektionslage sei eine „Diskussion über weitere Öffnungsschritte absolut gerechtfertigt“. Wichtig sei aber, dass diese Schritte mit Augenmaß passieren und von Expertenseite mitgetragen werden, betonte der Tiroler Landeshauptmann.


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