Dramatische Szenen bei Wohnungsbränden in Salzburg

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Dramatische Szenen haben sich bei zwei Bränden in Salzburg in der Nacht auf heute, Mittwoch, abgespielt. Eine Jungfamilie, die in ihrer brennenden Wohnung in Stadt Salzburg eingeschlossen war, wurde von Polizisten und Feuerwehrleuten gerettet. Der zweijährige Bub und seine Eltern wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. In Altenmarkt (Pongau) hat ein Vater seine bewusstlos gewordene Tochter aus einem Bauernhaus getragen, das Feuer gefangen hatte.

Im Salzburger Stadtteil Gnigl war das Feuer gegen 2.30 Uhr in der Wohnung im obersten Stock ausgebrochen. Durch eine Dachluke riefen der 29-jährige Familienvater, seine 24-jährige Lebensgefährtin und der kleine Sohn um Hilfe. Schließlich gelang es den Eingeschlossenen, einer herbeigeeilten Polizeistreife den Haustürschlüssel zuzuwerfen. Ein Polizist rannte daraufhin mit einem Feuerlöscher aus dem Dienstagwagen zu der Wohnung hinauf. Er konnte das Feuer löschen, wie die Landespolizeidirektion Salzburg informierte.

Die Kollegin des Beamten forderte die Familie währenddessen auf, auf die Feuerwehr zu warten und die Wohnung nicht zu verlassen. Eltern und Kind konnten von Feuerwehrleuten, die unter schwerem Atemschutz den Wohnblock betraten, gerettet werden. Sie wurden mit der Rettung ins Uniklinikum Salzburg eingeliefert.

In Altenmarkt brannte es gegen 22.00 Uhr im obersten Stock des Bauernhauses. Dem Familienvater gelang es zunächst, sechs Angehörige aufzuwecken und aus dem 450 Jahre alten Gebäude zu retten. Als er bemerkte, dass seine 23-jährige Tochter noch fehlte, rannte er zurück und trug die bereits bewusstlos gewordene junge Frau aus dem Haus. Sie wurde vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Schwarzach gebracht. Ihre Verwandten kamen mit dem Schrecken davon. 77 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung löschten das Feuer. Nach der Ursache der beiden Brände wird noch ermittelt.

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