Janko ortet schlechte Stimmung im ÖFB-Team

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Marc Janko ortet bei Österreichs Fußball-Nationalteam knapp drei Wochen vor dem ersten EM-Match gegen Nordmazedonien so manches Problem. Im Interview mit den „NÖN“ ließ der Ex-Goalgetter mit Aussagen aufhorchen, die als Kritik an Teamchef Franco Foda verstanden werden können. Außerdem deutete Janko atmosphärische Störungen bei der ÖFB-Auswahl an.

So meinte der frühere Angreifer auf die Frage, was er von seinen Ex-Kollegen im Nationalteam höre: „Ich höre, dass die Stimmung nicht gut sein soll. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das ein enorm wichtiger Punkt bei so einem Turnier ist. Das hat das Potenzial, jederzeit zu explodieren. Ich habe so meine Zweifel, ob das gut geht.“

Laut Janko haben die „Leute das Gefühl, dass die Mannschaft mehr zeigen könnte, als sie auf den Rasen bringt.“ Außerdem sagte der 37-Jährige: „Die Leute wollen diesen Spektakel-Fußball, und wir hätten die Spieler dazu. Foda lässt dieses hohe Pressen aber nicht spielen. Er hat einen anderen Zugang. Foda ist ja kein Blinder. Das ist sein Weg, und der ist so zu respektieren. Er hat die Verantwortung und muss dann auch dafür gerade stehen.“

Janko wurde von Foda nach dessen Amtsantritt im Herbst 2017 zunächst nicht mehr berücksichtigt, dann aber auch aufgrund von Verletzungen doch noch mehrere Male nominiert. Unter Foda bestritt Janko vier Länderspiele, das letzte am 24. März 2019 beim 2:4 in der EM-Qualifikation in Israel. Mit dem Teamchef ist der Ex-Salzburg-Profi nach eigenen Angaben nach wie vor in Kontakt.

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