Linzer Uni-Rektor geht mit Roboterhund „Spot“ Gassi

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Der Rektor der Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) Meinhard Lukas ist am Freitag in der Linzer Innenstadt mit „Spot“ Gassi gegangen und hat dabei etliche Blicke auf sich gezogen: Das Wesen am anderen Ende der Leine war nämlich kein vierbeiniger Fellträger, sondern ein Roboter von Boston Dynamics, der sich wie ein Hund bewegt. Die Aktion im öffentlichen Raum sollte eine Diskussion über die Zukunft der Technik anstoßen - etwa den Einsatz von Robotern in der Pflege.

Hund und Herrl starteten beim Kepler Salon, marschierten nach kurzer Einkehr in einem Leberkäse-Lokal über den belebten Linzer Hauptplatz und die Nibelungenbrücke bis zum Ars Electronica Center. Dort wurden die beiden bereits von Hausherr Gerfried Stocker erwartet. Die Aktion, die sich an der Idee des „Wiener Spaziergangs“ von Günther Brus orientiert hat, zeitigte zahlreiche Reaktionen der Passantinnen und Passanten. Manche reagierten amüsiert, andere skeptisch.

„Bis dato kommen die meisten Menschen im Alltag mit Robotern nur in Form von Staubsaugern oder Science-Fiction-Figuren in Berührung“, erklärte Martina Mara, Professorin für Roboterpsychologie an der JKU und Mit-Spaziergängerin, die Reaktionen. Wenn ein Roboter stark an Menschen oder Tiere erinnere, werde das schnell unheimlich. „Spot“ gehört dem Linzer Startup qapture, das seine Wurzeln in der JKU hat, und ist mittlerweile zum „Haustier“ im LIT Open Innovation Center am Uni-Campus geworden. Gedacht ist er eigentlich für industrielle Anwendungen, etwa zur Inspektion von gefährlichem oder unzugänglichem Terrain.

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