Lapid hat Regierung in Israel noch nicht sicher

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Oppositionsführer Yair Lapid sieht noch immer zahlreiche Hindernisse auf dem Weg hin zu der von ihm angestrebten Bildung einer neuen Regierung in Israel. „Vielleicht ist das eine gute Sache, weil wir sie gemeinsam überwinden müssen“, sagte Lapid nach Angaben eines Sprechers am Montag bei einer Sitzung der Parlamentsfraktion seiner Zukunftspartei.

„Das ist unser erster Test: Zu sehen, ob wir in den kommenden Tagen schlaue Kompromisse finden können, um ein größeres Ziel zu erreichen.“ Eine Ablösung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu durch eine Koalition um Lapid war am Sonntag nähergerückt. Der Vorsitzende der ultrarechten Yamina-Partei, Naftali Bennett, kündigte an, er werde alles unternehmen, um ein Bündnis mit Lapid von der Zukunftspartei zu schließen. Er gilt als Königsmacher.

Lapid will mehrere kleine Parteien hinter sich versammeln, die im politischen Spektrum weit auseinander liegen. Es würde sich dabei vermutlich um eine Minderheitsregierung handeln, die von arabischen Abgeordneten geduldet wird. Die Parteien eint vor allem die Ablehnung Netanyahus, gegen den ein Korruptionsprozess läuft. Lapids Mandat zur Regierungsbildung endet am Mittwoch.

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