UNO-Sicherheitsrat will wieder mehr Sitzungen mit Präsenz

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Nach mehr als einem Jahr von hauptsächlich virtuellen Treffen wegen der Covid-19-Pandemie stellt der UNO-Sicherheitsrat wieder weitgehend auf Sitzungen mit persönlicher Präsenz um. „Hoffentlich wird uns nichts von unseren Plänen abhalten, dass wir alle Treffen persönlich im Plenarsaal abhalten (...)“, sagte der estnische UNO-Botschafter und Ratspräsident im Juni, Sven Jürgenson, am Dienstag in New York.

Ausgenommen seien allerdings besonders hochrangige Treffen mit der Teilnahme von zum Beispiel Außenministern. Diese müssten aus der ganzen Welt anreisen, wofür die Zeit noch nicht reif sei. In New York hatte sich die Corona-Lage in den vergangenen Monaten während der steigenden Zahl an Impfungen deutlich verbessert - Infektionen, Erkrankungen und Todeszahlen gehen kontinuierlich zurück.

Wegen der Krise hat auch das mächtigste UNO-Gremium vergangenes Jahr auf digitales Arbeiten umgestellt und seine Sitzung mit wenigen Ausnahmen via Videochat durchgeführt. Die dadurch fehlenden sozialen Interaktionen und Unterhaltung zwischen den Diplomaten vor und nach Sitzungen hatten nach Einschätzung von Beobachtern einen negativen Einfluss auf die Kompromissfähigkeit des Gremiums.

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