Mehrere Tote bei Kämpfen in Myanmar gemeldet

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Bei Auseinandersetzungen zwischen der Militärjunta in Myanmar und Dorfbewohnern sind Medienberichten zufolge mehrere Menschen getötet worden. Die Kämpfe in Kyonpyaw etwa 150 Kilometer nordwestlich von Yangon brachen laut einem Bewohner am Samstag früh aus, als Soldaten einen Mann festnehmen wollten, der Waffen gelagert haben soll. Es habe eine Bombendetonation und viele Opfer gegeben. In Medien war die Rede von drei Toten. Auch aus anderen Landesteilen wurden Kämpfe gemeldet.

Das Militär, das am 1. Februar die zivile Regierung Myanmars gestürzt hatte, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Das Land steckt seit dem Putsch im Chaos. Bei nahezu täglichen Protesten in zahlreichen Städten wurden nach Angaben von Bürgerrechtlern bisher mindestens 845 Menschen getötet. Darüber hinaus leisten bewaffnete Gruppen ethnischer Minderheiten und neu entstandene Milizen zunehmend Widerstand.

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