Ötztalstraße in Tirol bleibt Sonntag nach Felssturz gesperrt

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Nach einem massiven Felssturz Samstagabend zwischen Zwieselstein und Untergurgl bleibt die Ötztalstraße (B186) in Tirol zumindest am Sonntag weiter komplett gesperrt. Dies sagte ein Polizeisprecher der APA. Wann und inwieweit wieder geöffnet werden könne, sei vorerst unklar. Sonntagvormittag fand eine Begehung der dortigen „Leckbach Galerie“ statt, die durch den Felssturz beschädigt wurde. Auch entsprechende Arbeiten an der Galerie hatten begonnen.

Personen kamen nicht zu Schaden. Ursächlich für den Felssturz sei nicht ein schwereres Unwetter gewesen, hieß es. Es handle sich ganz einfach um ein labiles Gelände, auch die Schneeschmelze habe ihr Übriges dazu beigetragen.

Der Bereich der Ötztalstraße war bereits im vergangenen Sommer vom Abgang einer Mure samt Felssturz betroffen. Wie der Bürgermeister von Sölden, Ernst Schöpf (ÖVP), gegenüber dem ORF Tirol erklärte, wurde nunmehr das Deckendach der im Vorjahr stark verstärkten Galerie erneut beschädigt. „Wir hoffen natürlich, dass das massive Bauwerk nicht solche Schäden erlitten hat, dass man die Straße länger sperren muss. Es sollte stabil genug sein, obwohl es offenbar ein Felsbrocken war, der sich gewaschen hat, gehen wir davon aus, dass sich die Schäden durchaus reparieren lassen und keine Gefahr für einen allfälligen Einsturz gegeben sein wird“, sagte Schöpf.

Eine Umleitungsmöglichkeit gab es vorerst nicht. Obergurgl war zunächst nicht über den Verkehrsweg, sondern nur zu Fuß erreichbar.

Abseits des Felssturzes im Ötztal wurden im Bundesland Samstagabend und in der Nacht auch Einsätze wegen Gewitter und Starkregens verzeichnet. Betroffen war vor allem das Oberland. Größere Schäden blieben dabei aber aus, es kam lediglich zu kleinen und lokalen Überschwemmungen und Vermurungen. So stand etwa eine Unterführung in Zirl unter Wasser. Kleinere Straßensperren waren die Folge.


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