Sieben-Tages-Inzidenz in Österreich sinkt weiter

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Die Sieben-Tages-Inzidenz bewegt sich weiter in die richtige Richtung und hat mit 24,9 am Sonntag die Schwelle von 25 unterschritten. Das geht aus den von Innen- und Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen (Stand 9.30 Uhr) hervor. Allerdings wurde am Sonntag ein verglichen mit den Vortagen exorbitant hoher Wert von 362 Neuinfektionen vermeldet. Das lag deutlich über dem Schnitt der vergangenen Woche von 316 Neuinfektionen pro Tag, umso bemerkenswerter für Sonntag.

Die Zahl der aktiven Fälle ging um 125 gegenüber Samstag zurück und lag bei 5.219. In den vergangenen 24 Stunden gab es 484 von einer SARS-CoV-2-Infektion genesene Menschen, damit haben seit dem Ausbruch der Pandemie 630.942 Menschen in Österreich eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden.

Gegenüber Samstag kamen drei Todesfälle in Österreich in Zusammenhang mit Covid-19 dazu. Das lag deutlich unter dem Sieben-Tages-Schnitt von statistisch 6,1 an oder mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen hinzu. 43 Todesfälle wurden in der vergangenen Woche registriert, 10.639 Tote in Zusammenhang mit Covid-19 gab es in Österreich seit Beginn der Pandemie.

Im Krankenhaus lagen am Samstag 420 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung, um 30 weniger als am Samstag. Auf den Intensivstationen gab es einen Rückgang um sechs Patienten auf nunmehr 140 Menschen.

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Am Samstag wurde deutlich weniger getestet als in den Tagen davor. Es kamen in den vergangenen 24 Stunden 507.956 PCR- und Antigenschnell-Tests hinzu, von denen 65.567 aussagekräftige PCR-Tests waren. Alles in allem steht man nun bei 56.375.318 Corona-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,6 Prozent, höher als im Schnitt der vergangenen sieben Tage von 0,4 Prozent.

Auch geimpft wird am Wochenende traditionell weniger: 53.729 Impfungen kamen am Samstag hinzu. Damit haben nach den Daten des E-Impfpasses 3.879.546 Menschen in Österreich zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 43,6 Prozent der Bevölkerung. 1.766.051 oder 19,8 Prozent der Österreicher sind voll immunisiert. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 48,5 Prozent. In Niederösterreich sind 45,9 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 45,2 Prozent. Nach Salzburg (44,6 Prozent), Vorarlberg (44,3 Prozent), Kärnten (43,9 Prozent), der Steiermark (42,9 Prozent) und Oberösterreich (42,3 Prozent) lag Wien weiter am Ende des Feldes mit einer Durchimpfungsrate von 39 Prozent.

Die meisten Neuinfektionen wurden aus Wien mit 97 gemeldet. Es folgten Oberösterreich mit 65, Niederösterreich mit 56, Tirol mit 44 und die Steiermark mit 42. Aus Vorarlberg wurden 33 Neuinfektionen gemeldet, aus Kärnten 14 und aus Salzburg elf weitere Infektionen. Im Burgenland wurden keine Neuinfektionen registriert.


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