S. Williams erneut bei Grand Slam vorzeitig hängengeblieben

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Tennis-Star Serena Williams ist am Sonntag zum zwölften Mal in Folge beim Anlauf auf ihren 24. Grand-Slam-Einzeltitel gescheitert. Bei den French Open in Roland Garros war für die 39-Jährige im Achtelfinale Endstation, besiegt wurde sie von der Kasachin Jelena Rybakina 3:6,5:7. Vor ihrem 40. Geburtstag bleiben Williams nun noch zwei Chancen auf die Einstellung der Bestmarke der Australierin Margaret Court - in Wimbledon und bei den US Open.

Als Williams 1999 ihren ersten Grand-Slam-Titel geholt hatte, war Rybakina erst drei Monate alt. Auf ihren nunmehrigen Triumph reagierte die gebürtige Moskowiterin jedenfalls recht nüchtern. Ihre Gesten nach dem verwerteten Matchball glichen eher jenen nach Beendigung einer Trainingssession. „In mir drinnen habe ich eine Menge an Emotionen“, verriet die 21-Jährige. „Aber ich muss dieses Match jetzt vergessen und mich auf mein nächstes konzentrieren.“

Durch das Out von Williams sind nur noch zwei Spielerinnen aus den Top 15 im Turnier, nämlich die US-Amerikanerin Sofia Kenin (Nr. 4) und die polnische Titelverteidigerin und Titelfavoritin Iga Swiatek (8). Kenin hat am Montag ihr Achtelfinale noch zu bestreiten. In der unteren Tableau-Hälfte ist Rybakina als Nummer 21 die nun höchstgereihte Spielerin, sie trifft nun auf die Russin Anastasia Pawljutschenkowa (31). Zudem im Viertelfinale spielt Tamara Zidansek (SLO) gegen Paula Badosa (ESP).

Zidansek zog als erste Slowenin in ein Viertelfinale eines Major-Turniers ein. Die 23-jährige Nummer 85 im WTA-Ranking besiegte die ebenfalls ungesetzte Rumänin Sorana Cirstea 7:6(4),6:1. Badosa setzte sich gegen die Slowakin Marketa Vondrousova (CZE-20), die Paris-Finalistin 2019, mit 6:4,3:6,6:2 durch. Pawljutschenkowa besiegte Geheimfavoritin Viktoria Asarenka aus Belarus (Weißrussland) 5:7,6:3,6:2.

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Bei den Männern hat Daniil Medwedew nach davor vier sieglosen Auftritten in Roland Garros seinen diesjährigen Siegeszug bei den French Open auch im Achtelfinale fortgesetzt. Der Russe besiegte den Chilenen Cristian Garin 6:2,6:1,7:5 und steht bereits im Viertelfinale. Medwedew trifft nun auf den Griechen Stefanos Tsitsipas. Die Nummer fünf des Turniers gab sich mit einem 6:3,6:2,7:5 gegen den Spanier Pablo Carreno Busta keine Blöße.

Ebenfalls souverän agierte Alexander Zverev. Der auf Position sechs eingestufte Deutsche ließ dem Japaner Kei Nishikori mit einem 6:4,6:1,6:1 keine Chance. Und auch in seinem nächsten Match ist der US-Open-Finalist zu favorisieren, es geht gegen Alejandro Davidovich Fokina. Der Spanier bezwang den Argentinier Federico Delbonis im Duell zweier Ungesetzter 6:4,6:4,4:6,6:4. Ebenso weiter ist der Italiener Matteo Berrettini, nachdem sich der Schweizer Roger Federer aus dem Turnier zurückgezogen hat.


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