„Sibirien“ als Hausoper bei Bregenzer Festspielen 2022

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Die Bregenzer Festspiele bringen im Festivalsommer 2022 Umberto Giordanos Oper „Sibirien“ (Siberia) ins Festspielhaus. Das 1903 an der Mailänder Scala uraufgeführte Stück wird am 21. Juli Premiere feiern und insgesamt drei Mal zu sehen sein, gaben die Festspiele am Mittwoch bekannt. Giacomo Puccinis „Madame Butterlfy“ - das Spiel auf dem See 2022/23 - ist bei der 76. Ausgabe der Bregenzer Festspiele im kommenden Jahr 25 Mal angesetzt.

Giordanos Werk wurde nach der Premiere in Mailand auf der ganzen Welt aufgeführt und erzielte dabei zumindest Achtungserfolge. Das Libretto stammt von Luigi Illica. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Kurtisane Stephana, die ihrer Liebe Vassili ins sibirische Straflager folgt. Sie unternehmen einen Fluchtversuch, werden dabei aber verraten. Giordano hat seine Oper in drei Akten im Stil des Verismo gestaltet. In die Musik sind faszinierende russische Klänge von der Zarenhymne bis zum volkstümlichen Lied der Wolga-Schlepper eingebettet.

Für die Inszenierung der Oper wird der aus Moskau stammende Regisseur Vasily Barkhatov verantwortlich zeichnen. Er wird erstmals in Bregenz arbeiten. Am Dirigentenpult wird sein Landsmann Valentin Uryupin stehen, der die Bregenzer Hausoper bereits vor zwei Jahren dirigierte („Eugen Onegin“). Die Gestaltung des Bühnenbilds liegt bei Christian Schmidt, die Kostüme entwirft Nicole von Graevenitz.

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