Nur ein Corona-Todesfall in 24 Stunden gemeldet

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Die von den verschiedenen Stellen in Österreich veröffentlichten Coronazahlen haben am Donnerstag einmal mehr für Verwirrung gesorgt. So hatte das Innenministerium zunächst keinen weiteren Todesfall in den vergangenen 24 Stunden gemeldet. Die Betrachtung der Bundesländerzahlen brachte jedoch zutage, dass es in der Steiermark eine Datenkorrektur gegeben hatte. Hier wurde minus ein Todesfall gemeldet. Wien wiederum meldete einen weiteren Toten seit Mittwoch.

Somit änderte sich die Gesamtzahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn nicht und stand wie am Mittwoch weiter bei 10.650. Kein einziger Covid-19-Toter wurde zuletzt Ende September gemeldet. Damals lag die Zahl der Toten österreichweit bei 787. In den vergangenen sieben Tagen wurden österreichweit 23 Todesfälle registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie bereits 119,6 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Weiter positiv entwickeln sich in Österreich die Fallzahlen. Am Donnerstag wurden in allen Bundesländern weniger als 100 Neuinfektionen gemeldet. In Summe kamen seit Mittwoch 283 neue Fälle hinzu. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit täglich 305 weiteren Fällen. Die Sieben-Tages-Inzidenz belief sich auf 24 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag gab es österreichweit 4.661 aktive Fälle, um 189 weniger als am Mittwoch.

Unterdessen sind mehr als vier Millionen Menschen in Österreich zumindest erstgeimpft. 107.613 Impfungen sind am Mittwoch durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 4.052.056 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 45,5 Prozent der Bevölkerung. 1.937.189 und somit 21,8 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland, hier erhielt bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung den Erststich. Somit sind 50,6 Prozent zumindest einmal immunisiert. In Niederösterreich sind 48,9 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 46,5 Prozent. Nach Tirol (46,5), Salzburg (46,2), Kärnten (45,4), der Steiermark (45) und Oberösterreich (43,6) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 40,7 Prozent. In der Bundeshauptstadt wurden allerdings zahlreiche Menschen aus den angrenzenden Bundesländern immunisiert.

Im Krankenhaus lagen am Donnerstag 362 Personen, um 14 weniger als am Mittwoch. 118 Menschen wurden auf Intensivstationen betreut. Das waren um zehn Schwerkranke weniger als noch vor einer Woche.

Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich bereits 647.971 positive Testergebnisse. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 632.660 Menschen. Die meisten Neuinfektionen seit Mittwoch wurden mit 82 in Wien registriert, in Niederösterreich waren es 54, in Oberösterreich 39 und in Tirol 32. Die Steiermark meldete ebenso wie Kärnten 22 weitere Fälle, Vorarlberg 13 und das Burgenland sechs.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 671.340 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 81.221 aussagekräftige PCR-Tests, 0,3 Prozent davon lieferten positive Ergebnisse.


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