Russin Pawljutschenkowa zieht bei French Open in Finale ein

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Die Russin Anastasia Pawljutschenkowa hat bei den Tennis-French-Open als erste Spielerin das Endspiel erreicht. Die 29-Jährige setzte sich am Donnerstag in Paris gegen die Slowenin Tamara Zidansek mit 7:5,6:3 durch und steht damit erstmals in ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier im Endspiel. Pawljutschenkowa nutzte nach 1:34 Stunden ihren ersten Matchball. Im Finale trifft die Russin am Samstag auf die Tschechin Barbora Krejcikova oder die Griechin Maria Sakkari.

„Es war mental nicht einfach, dieses Spiel zu spielen. Ich habe einfach versucht, ruhig zu bleiben“, sagte Pawljutschenkowa nach der Partie. Sie ist die erste Russin seit Maria Scharapowa 2015 bei den Australian Open, die bei einem Grand-Slam-Event das Endspiel erreicht hat - und das bei ihrer 52. Major-Teilnahme.

Zidansek, die als erste Spielerin aus Slowenien das Halbfinale bei einem der vier wichtigsten Turniere erreicht hatte, erwischte auf dem Court Philippe-Chatrier den besseren Start und nahm der Russin sofort den Aufschlag ab. Doch Pawljutschenkowa blieb ruhig und fand langsam ihren Rhythmus. Nach 52 Minuten holte sie sich den ersten Satz.

Fortan war die als Nummer 31 gesetzte Russin die bestimmende Spielerin. Zidansek konnte nicht an ihre zuvor starken Leistungen anknüpfen und leistete sich insgesamt zu viele einfache Fehler. Zwar kam die 23-jährige Nummer 85 der Welt zum 3:4 noch einmal zurück in die Partie. Danach verlor sie aber sofort wieder selbst ihr Service, wenig später machte Pawljutschenkowa den Finaleinzug perfekt.

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