Zwei Millionen Österreicher gegen Corona vollimmunisiert

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Mehr als zwei Millionen Österreicher (2.011.639) sind gegen das Coronavirus vollständig immunisiert. Das sind mehr als 25 Prozent der derzeit impfbaren Bevölkerung, verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf Twitter. Aufgerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind somit nun 22,6 Prozent voll immunisiert. „Ich freue mich sehr, dass das Impfprogramm immer mehr Tempo macht“, sagte der Minister.

Im Burgenland sind die meisten Menschen vollimmunisiert (25,9 Prozent). Danach folgen Tirol mit 24,6 Prozent, Kärnten mit 23,6 Prozent, Vorarlberg mit 23,3 Prozent, Wien mit 22,7 Prozent, Niederösterreich mit 22,3 Prozent, Oberösterreich mit 22 Prozent und Salzburg mit 20,9 Prozent. Das Schlusslicht bildet die Steiermark mit 19,8 Prozent.

Mehr als sechs Millionen (6.043.642) Corona-Impfungen sind bisher in Österreich verabreicht worden. Somit haben mehr als vier Millionen Menschen (4.103.875) zumindest den ersten Stich bekommen. Das sind 46,1 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Am Donnerstag wurden 113.436 Impfungen verabreicht. Der bisherige Rekord lag bei 140.542 Stichen pro Tag, das war am 2. Juni. In den vergangenen sieben Tagen wurden 592.155 Impfdosen verabreicht. „Damit haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Menschen, die in Österreich leben, wollen einen Impfschutz und vertrauen der Impfung. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen“, appellierte Mückstein an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. „Das ist der entscheidende Schritt in Richtung Normalität.“

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Bei der Zahl der Neuinfektionen gab es - vermutlich auch aufgrund des Impffortschrittes - einen weiteren Rückgang. 216 Neuansteckungen sind seit Donnerstag gemeldet worden, das liegt weit unter dem Durchschnitt der vergangenen sieben Tage von 289. Nur noch in Wien war die Zunahme der Corona-Infektionen in absoluten Zahlen dreistellig, nämlich 103. Alle anderen Bundesländer lagen darunter: Oberösterreich hatte 31, Tirol 30, Niederösterreich 28, Steiermark 13, Kärnten und Vorarlberg je acht und Burgenland zwei Neuansteckungen gemeldet. In Salzburg wurden erneut nach einer Datenbereinigung minus sieben Neuinfektionen gezählt.

Daher ging auch die Sieben-Tages-Inzidenz erneut zurück von 24 auf 22,7 Fälle auf 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Tirol mit 37, gefolgt von Vorarlberg, Wien und Niederösterreich (31,7, 28,8 bzw. 23,2). Danach kamen Kärnten (20), Oberösterreich (19,9), die Steiermark (16), das Burgenland (9,2) und Salzburg (6,8). Derzeit sind nur noch 0,3 Prozent der aussagekräftigeren PCR-Tests positiv. Von Donnerstag auf Freitag wurden 466.941 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet, rund 18 Prozent davon sind PCR-Untersuchungen.

Besonders erfreulich ist der Rückgang der Zahl der Intensivpatienten auf unter 100, nämlich auf genau 99. Das sind um 19 weniger als noch am Donnerstag. Generell lagen nur noch 343 Menschen wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus, das sind ebenfalls 19 weniger als tags zuvor. Seit Donnerstag gab es zwei Todesfälle zu beklagen, einen in der Steiermark und einen in Wien. Seit Beginn der Pandemie sind 10.652 Menschen in Österreich an Covid-19 verstorben. Das sind pro 100.000 Einwohner 119,7 Todesfälle.

Derzeit laborieren noch 4.430 Menschen an einer Infektion. Das sind 231 Fälle weniger innerhalb eines Tages. 648.187 Menschen haben sich seit Pandemie-Beginn mit SARS-CoV-2 infiziert, 633.105 Personen haben sich davon wieder erholt.


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