Feuerwehren bekämpfen Dutzende Waldbrände in Russland

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Fast 3.000 Feuerwehrleute kämpfen in Russland gegen aktuell etwa 60 Waldbrände. 30 Löschflugzeuge seien derzeit im Einsatz, teilten die Behörden am Samstag mit. Demnach wüteten die Feuer auf insgesamt mehr als 500 Quadratkilometern Fläche, was fast der Größe des Bodensees entspricht. Allerdings gebe es auch Erfolge bei den Löscharbeiten: Allein am Freitag seien Feuer auf insgesamt 60 Quadratkilometern gelöscht worden.

„Die Zahl der Brände geht zurück, wie im Juni üblich, weil zum Beispiel frisches Gras wächst“, sagte ein Sprecher der Umweltorganisation Greenpeace. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden.

So breite sich etwa am Baikalsee in Sibirien und in Jakutien im Nordosten Russlands die Brandfläche weiter aus, berichtete der Sprecher. „In diesem Jahr ergreifen die Behörden viel strengere Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden.“ Es habe viele Geldstrafen gegeben, einige Menschen seien sogar festgenommen worden.

Nach Angaben der russischen Umweltschützer sind viele Waldbrände durch Fahrlässigkeit ausgelöst worden, weil etwa Lagerfeuer außer Kontrolle geraten seien oder trockenes Gras angezündet worden sei. Diesmal gebe es aber etwas weniger Brände als in den Vorjahren.

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„Die offiziellen Daten weichen noch immer gravierend von der Realität ab“, meinte der Greenpeace-Sprecher. Das Umweltministerium beklagte vor wenigen Tagen, dass einige Regionen das Ausmaß der Brände herunterspielten. So hätten gemeldete Angaben nicht mit der Statistik nach Auswertung von Satelliten-Daten übereingestimmt. Im flächenmäßig größten Land der Erde kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu teils verheerenden Bränden.


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