Scheinbar Überfall auf Schulbrüder im Jahr 2018 geklärt

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Die Wiener Polizei will am Montagvormittag die Klärung eines spektakulären Raubüberfalls aus dem Jahr 2018 bekanntgeben. Nach Informationen der APA handelt es sich dabei um den Überfall auf sechs Ordensbrüder der Wiener Schulbrüder in Wien-Floridsdorf kurz nach Weihnachten 2018. Es soll zweieinhalb Jahre nach der Tat ein Verdächtiger festgenommen worden sein. Das wollte die Polizei gegenüber der APA nicht bestätigen, es wurde auf die Pressekonferenz um 10.00 Uhr verwiesen.

Jahrelang fehlte vom Täter jede Spur. Auch eine Belohnung von 30.000 Euro, die Veröffentlichung eines Phantombildes und ein Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ brachten zunächst keinen entscheidenden Hinweis. Der Täter brach am 27. Dezember 2018 kurz nach Mittag durch die katholische Kirche Maria Immaculata in Strebersdorf ins angrenzende Gebäude der von den Geistlichen betriebenen De La Salle-Schule ein. Nach und nach überwältigte er einen Ordensbruder nach dem anderen.

Die Geistlichen wurden brutal durch Schläge und Tritte zu Boden gebracht. Weitere Misshandlungen seien in einem nahegelegenen Büroraum gesetzt worden. Alle Opfer wurden gefesselt und geknebelt. Fünf Schulbrüder sind schwer verletzt worden, einer der Kirchenmänner befand sich sogar in Lebensgefahr. Erst nach rund vier Stunden konnte einer der Überfallenen seine Fesseln abstreifen und Hilfe holen.

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