Kultur-Events ab 1. Juli ohne Einschränkungen möglich

  • Artikel
  • Diskussion

Veranstaltungen werden auch im Kulturbereich ab 1. Juli wieder ohne Einschränkungen möglich sein, wie die Bundesregierung am heutigen Donnerstag bekannt gab. Laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) gilt ab 100 Personen eine Anzeigepflicht, ab 500 Personen herrscht Bewilligungspflicht. Obergrenzen und Abstandsregeln für Besucher wird es für Events nicht mehr geben. Das Fallen der Sperrstunde ermöglicht auch für die Clubkultur einen Neustart. Die 3-G-Regel bleibt.

So werden laut Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) Kulturevents „endlich wieder in ihrer ganzen Breite möglich“. Dazu zählen auch Veranstaltungen mit Stehplätzen, was - wie schon bei der letzten Pressekonferenz angekündigt - auch große Musikfestivals wie das Frequency ermöglichen wird. „Die junge Kultur, die Pop-Kultur und die Clubkultur in allen Facetten sind essenzielle Bereiche unserer Kulturlandschaft“, so Mayer. Das Liveerlebnis sei „etwas Besonderes“, „Live hat uns allen gefehlt“.

Man habe nie zwischen Hochkultur und Subkultur unterschieden, es sei immer eine Frage der Abwägung in Hinblick auf die Gefährdungslage gewesen, betonte die Staatssekretärin, die darauf verwies, dass es auch keine Einschränkungen mehr bei der Gastronomie bei Veranstaltungen geben werde. So müssen ab 1. Juli auch keine FFP2-Masken mehr bei Indoor-Veranstaltungen getragen werden. Lediglich in Museen, wo die „3-G“-Regel nicht gilt, ist vorerst noch ein normaler Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


Kommentieren


Schlagworte