Nava Ebrahimi gewinnt den Bachmann-Preis

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Die 1978 in Teheran geborene und seit 2012 in Graz lebende Autorin Nava Ebrahimi ist heute, Sonntag, Vormittag bei der virtuell gehaltenen Preisverleihung mit dem 45. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Sie setzte sich mit ihrem Text „Der Cousin“ im Stechen gegen die 1996 geborene Berlinerin Dana Vowinckel, die jüngste Teilnehmerin des diesjährigen Bewerbs, durch.

Nach dem mit 25.000 Euro dotierten und nach der in Klagenfurt geborenen Autorin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannten Hauptpreis wurden die übrigen drei Jury-Preise vergeben. Der mit 12.500 Euro dotierte Deutschlandfunk-Preis ging an Dana Vowinckel. Der Kelag-Preis (10.000 Euro) ging an den in Berlin lebenden Autor und Theatermacher Necati Öziri. Der Deutsche Timon Karl Kaleyta setzte sich gegen Anna Prizkau im Stechen um den 3sat-Preis (7.500 Euro) durch.

Necati Öziri gewann schließlich auch den per Internet-Voting ermittelten BKS-Bank-Publikumspreis in der Höhe von 7.000 Euro und das damit verbundene und mit 5.000 Euro dotierte Klagenfurter Stadtschreiberstipendium.

Wie im Vorjahr konnte die Veranstaltung nicht unter Normal-Bedingungen durchgeführt werden. Neun Autorinnen und fünf Autoren stellten sich mit ihren Texten, deren Lesungen voraufgezeichnet worden waren, bei dem Literaturwettbewerb einer im ORF-Theater von Klagenfurt diskutierenden siebenköpfigen Jury unter dem erstmaligen Vorsitz von Insa Wilke. Live-Publikum war keines zugelassen. Im Vorjahr war der Bachmann-Preis an die deutsche Autorin Helga Schubert gegangen.

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