Otto Wagner-Kränze kehrten zu U-Bahn-Station zurück

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Vier originale Dekorkränze von Wiener Stadtbahnpavillons Otto Wagners wurden von den Wiener Linien gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt „aus dem Kunsthandel gerettet“, die Ende 2019 in einem Wiener Auktionshaus hätten versteigert werden sollen. Wie es am Dienstag in einer Aussendung heißt, wurden zwei der Kränze restauriert und sind ab sofort an ihrem ursprünglichen Platz in der U-Bahn-Station Friedensbrücke zu sehen.

Die vier metallenen Eichenlaubkränze wurden um 1900 angefertigt und verschwanden im Laufe des 20. Jahrhunderts spurlos, wie es heißt. Als sie bei der Auktion auftauchten, gelangten zwei Otto-Wagner-Kränze durch Vermittlung des Bundesdenkmalamts an das Wien Museum, zwei weitere kehrten nun zum ursprünglichen Besitzer, den Wiener Linien, zurück.

„Otto Wagner ist ein Teil der Wiener Geschichte. Sein markanter Stil hat das Stadtbild unserer Stadt nachhaltig geprägt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass die neu restaurierten Otto-Wagner-Kränze nun endlich wieder den Weg zurück an ihre angestammten Plätze gefunden haben“, so der auch für Öffis zuständige Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ). Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl zeigte sich ebenfalls dankbar: „Wir freuen uns, dass zwei verloren-geglaubte Originalkunstwerke nach über 30 Jahren wieder den Weg zurück an ihren ursprünglichen Platz gefunden haben. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt konnten wir dieses Stück der Stadtgeschichte retten.“


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