Sturz-Schock für Tour-Favorit Roglic, Merlier siegt

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Tourfavorit Primoz Roglic hat am Montag eine erste herbe Niederlage einstecken müssen. Während Tim Merlier den ersten Sprint-Showdown für sich entschied, kämpfte Roglic nach einem Sturz nur zehn Kilometer vor dem Ziel in Pontivy verbissen um jede Sekunde. Am Ende kassierte der Slowene in einer von drei schweren Stürzen überschatteten dritten Etappe über eine Minute auf den Tagessieger, während Mathieu van der Poel sein Gelbes Trikot souverän verteidigte.

Für die Anwärter auf den Gesamtsieg hatte der Tag schon schlecht begonnen. Nach nur 36 Kilometern auf dem Weg von Lorient nach Pontivy stürzte Geraint Thomas, der Sieger von 2018, auf dem rauen bretonischen Asphalt durch einen Fahrfehler, knallte dabei mit der Schulter hart auf die Straße. Laut Medienberichten kugelte sich der Brite dabei die rechte Schulter kurz aus. Nach medizinischer Behandlung stieg der Ineos-Kapitän aber wieder aufs Rad und wurde von drei Teamkollegen zurück ins Feld gebracht.

Am Dienstag bekommen die Sprinter gleich ihre nächste Chance. Auf den 150,4 Kilometern von Redon nach Fougeres schwächt nicht eine Bergwertung die Beine der schnellen Männer.


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