Kurz vehement gegen Relativierungen nach Mädchenmord

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Mittwoch nach dem Ministerrat vehement gegen jegliche Relativierungen nach dem Mord an einer 13-Jährigen in Wien gewandt. Wortmeldungen wie, dass die Eltern ihre Fürsorgepflicht nicht entsprechend wahrgenommen hätten oder die mutmaßlichen Täter traumatisiert gewesen sein könnten, lehne er „zutiefst“ ab. Es handle sich um eine unfassbare barbarische Tat, die ihn wütend mache.

Die beiden jungen Männer, die verdächtig sind, stammen aus Afghanistan. Einer von ihnen sollte abgeschoben werden. Dass entsprechende Außerlandesbringungen auch weiter stattfinden werden, garantierte Kurz: „Einen Abschiebestopp nach Afghanistan wird es mit mir nicht geben.“ Man werde auch mit Entschlossenheit gegen straffällig geworden Asylwerber vorgehen.


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