Neue Gefechte im Norden Mosambiks

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Im Kampf gegen Extremisten im Norden des Landes hat Mosambiks Militär am Mittwoch erste Erfolge bekanntgegeben. In der Nordprovinz Cabo Delgado habe es im Distrikt um die Stadt Palma Gefechte mit einzelnen Gruppen gegeben, hieß es in einer Erklärung. Insgesamt seien 156 Bewaffnete getötet und Dutzende anderer gefangen genommen worden.

Im Norden Mosambiks - einer Region, in der der französische Energiekonzern Total an einem milliardenschweren Flüssiggasprojekt beteiligt ist - war Mitte März der Ort Palma von Extremisten überfallen worden. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verkündete danach die Einnahme der Stadt durch ihre Kämpfer. Erst vor einer Woche hatte die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) einer Bereitschaftstruppe das Mandat erteilt, dem südostafrikanischen Land bei der Bekämpfung der Terrorangriffe zu helfen.

In der Provinz Cabo Delgado verüben Rebellen seit 2017 immer wieder brutale Angriffe. Dem UN-Flüchtlingshilfswerk zufolge wurden mehr als 530.000 Menschen vertrieben. Die Rebellion hat Experten zufolge ihre Wurzeln in Missständen und Klagen der Bewohner der Region, die sehr arm sind und jahrelang von der Regierung vernachlässigt wurden.

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