Schützenhöfer übergibt Vorsitz der LH-Konferenz an Platter

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Nachdem der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz im Jänner noch via Videokonferenz übernommen hatte, konnte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (beide ÖVP) die Übergabe am Donnerstag weit festlicher gestalten. Begleitet von einem landesüblichen Empfang auf Schloss Ambras - mit Schützenkompanie, Blasmusikkapelle, Abordnungen der Traditionsverbände und dem obligatorischen Schnapserl - erhielt Platter die Agenden.

Im Spanischen Saal übergab Schützenhöfer Platter im kleinen Rahmen die Stafette mit den Worten: „Mach es gut, du wirst es gut machen. Glück auf!“. Platter sei „einer der anpackt, und das brauchen wir jetzt“, so der Steirer. Die Länder hätten die Pandemie „mit vereinten Kräften relativ gut im Griff gehabt“. Dennoch - die Pandemie sei keineswegs vorbei, mahnte er zur Vorsicht.

Platter wiederum betonte erneut, dass eine Durchimpfungsrate von 70 Prozent wichtig sei. „Der Appell zum Impfen ist aus meiner Sicht essenziell“ sagte er. Die Pandemiebekämpfung werde seine Vorsitzführung in den kommenden sechs Monate beschäftigen. Außerdem kündigte er an, dass auch das Finanzielle eine Rolle spielen werde. Immerhin schulde der Bund den Ländern noch Corona-Kosten, welche sie vorgestreckt hatten. Hier sei „einiges noch ausständig“, meinte er. Auch auf die im November geplante „Blackout-Übung“ von Bund und Ländern nahm der Tiroler Landeschef erneut Bezug.


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