Verdächtigem nach Juweliertötung viele Delikte nachgewiesen

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Ein halbes Jahr nach einem tödlichen Juwelierüberfall in Wien-Landstraße war im April ein Tatverdächtiger an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen worden. Mittlerweile wurden dem 20-jährigen Serben 34 (rpt. 34) zum Teil schwere Delikte nachgewiesen, berichtete Oberst Michael Mimra, Leiter des Ermittlungsdienstes des Landeskriminalamts Wien, am Freitag bei einer Pressekonferenz. Ein Komplize wurde mittlerweile in Salzburg festgenommen, einer ist auf der Flucht.

Der 20-Jährige wurde bis dato acht Mal einvernommen, er zeigte sich zu allen Taten geständig, sagte Nina Bussek von der Staatsanwaltschaft Wien. Emotionslos schilderte er bei den Befragungen durch die Ermittler die Taten, führte Oberstleutnant Dietmar Berger vom Landeskriminalamt Wien aus. Das Motiv sei stets Habgier gewesen.

Dem Serben werden zwei Raubüberfälle auf Juweliere in Wien, drei Home-Invasions und 29 Einbrüche in Büros zur Last gelegt. Der 20-Jährige und seine Komplizen seien „brutal und emotionslos“ vorgegangen, so Berger. Die Opfer erlitten „fatale Verletzungen mit Dauerschäden“.


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