152 Verkehrstote im ersten Halbjahr - Lockdown zeigte erneut Wirkung

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Wie schon im Vorjahr hat auch im heurigen Jahr ein Corona-Lockdown zu einem Rückgang beim Verkehrsgeschehen im ersten Halbjahr und damit zu weniger Verkehrstoten geführt. Laut den vorläufigen Zahlen des Bundesministerium für Inneres (BMI) waren es vom 1. Jänner bis 4. Juli 2021 insgesamt 152 Menschen, die auf Österreichs Straßen ihr Leben verloren haben. Diese Zahl unterscheidet sich nur gering vom Vergleichszeitraum 2020 mit 157 Toten - 2019 waren es noch 203 gewesen.

Im Bundesländervergleich zeigt das Burgenland mit zwei Toten bis 4. Juli nicht nur die niedrigste Zahl vor Vorarlberg und Wien mit je sieben Toten, es ist im östlichsten Bundesland auch ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, wo noch sieben Tote verzeichnet wurden. Auch in den meisten anderen Bundesländern sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2020, nur in Kärnten stieg sie um eins auf zehn - negativer Ausreißer ist jedoch Oberösterreich, dort starben nach 31 Menschen im Jahr 2020 heuer mit 45 bis 4. Juli um 14 mehr als im Jahr zuvor. Wenig erfreulich ist auch die Bilanz der vergangenen Woche für ganz Österreich - da starben laut BMI zehn Menschen.


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