Barty und Djokovic in Wimbledon im Viertelfinale

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Die Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty und Novak Djokovic sind am Montag beim Tennis-Rasenklassiker in Wimbledon ins Viertelfinale eingezogen. Für die 25-jährige Australierin, die die French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova (CZE-14) 7:5,6:3 besiegte, ist der Vorstoß unter die besten acht in London eine Premiere. Der Serbe, fünffacher Wimbledon-Sieger, schaffte das mit dem 6:2,6:4,6:2 gegen Cristian Garin (CHI) schon zum insgesamt 50. Mal bei einem Grand-Slam-Turnier.

Auch der als Nummer sieben gesetzte Italiener Matteo Berrettini gab keinen Satz ab. Gegen Ilja Iwaschka (BLR) feierte der 25-Jährige mit 6:4,6:3,6:1 bereits den neunten Sieg auf Gras in Serie.

Der 34-jährige Djokovic strebt in Wimbledon seinen 20. Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere an. Damit würde zu er zu den Rekordsiegern Roger Federer und Rafael Nadal aufschließen. Außerdem hat Djokovic weiter die Chance, heuer alle vier Grand-Slam-Turniere sowie Olympia-Gold, also den Golden Slam, zu gewinnen. Vorerst trifft er aber im Viertelfinale auf den Ungarn Marton Fucsovics, der den als Nummer fünf gesetzten Russen Andrej Rublew mit 6:3,4:6,4:6,6:0,6:3 ausschaltete.

Nicht in das Viertelfinale schaffte es an seinem 21. Geburtstag das US-Talent Sebastian Korda. Der Sohn des früheren tschechischen Weltklasseprofis Petr Korda verlor im fünften Satz nach 3:49 Stunden mit 8:10 gegen Karen Chatschanow. Der Russe bekommt es nun mit dem Kanadier Denis Shapovalov zu tun, der gegen den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:1,6:3,7:5 weiterkam.

Paris-Siegerin Krejcikova musste nach zuletzt 15 Siegen die erste Niederlage hinnehmen, in dem engen Match erwies sich Barty als die etwas konstantere Spielerin. Die French-Open-Siegerin von 2019 trifft im Viertelfinale entweder auf ihre Landsfrau Ajla Tomljanovic oder die Britin Emma Raducanu. Auch die frühere Weltranglisten-Erste Karolina Pliskova aus Tschechien kam weiter.

Der Steirer Oliver Marach verpasste mit seinem pakistanischen Partner Aisam-Ul-Haq Qureshi den Einzug ins Doppel-Viertelfinale. Das Duo unterlag der als Nummer vier gesetzten Paarung Marcel Granollers und Horacio Zeballos (ESP/ARG) mit 4:6,6:7(4),6:7(3). Damit sind sowohl im Männer-Doppel als auch im Einzel keine Österreicher mehr dabei. Marach ist aber noch im Mixed-Bewerb im Einsatz. Mit der Ukrainerin Ljudmyla Kitschenok trifft er am (heutigen) Abend auf die Japaner Ben McLachlan und Ena Shibahara.


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