Nach der Hitze kommen am Donnerstag auch Unwetter

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Während über dem Westen Österreichs eine Kaltfront weilt, bringt im Osten des Landes die aktuelle Hitzewelle Spitzenwerte von bis zu 37 Grad am morgigen Donnerstag, hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Allerdings werden gemeinsam mit dem heißesten Tag auch vom Westen her Gewitter erwartet, die alpennordseitig hohes Schadenspotenzial haben könnten. Hitzepol am Mittwochnachmittag war vorerst Villach mit 34,1 Grad.

Alle drei heißesten Orte Österreichs lagen laut ZAMG kurz vor 16.00 Uhr in Kärnten. Hinter Villach folgten Klagenfurt (Wetterstation HTL1) mit 33,7 und Feistritz ob Bleiburg mit 33,2 Grad. Jeweils 33,0 Grad wurden in Bad Radkersburg in der Steiermark und in Güssing im Burgenland registriert. An knapp 70 Messstationen im ganzen Land wurde die 30-Grad-Marke geknackt. An der aktuell kältesten Wetterstation am Brunnenkogel in Tirol wurden auf 3.437 Metern Seehöhe immerhin noch 4,8 Grad gemessen.

Am Donnerstag gibt es wie schon am heutigen Mittwoch einen großen Temperaturunterschied zwischen West und Ost, aufgrund einer mehr oder weniger stehenden Kaltfront, die den Westen bereits erreicht hat. Daher lautet die ZAMG-Prognose für morgen: „Tagesmaxima im Westen um die 20 Grad, im Osten bis 37 Grad. Je weiter östlich und südöstlich, umso wärmer.“

Doch am Donnerstag wird es nicht nur heiß, sondern es drohen auch Unwetter. Denn besagte Kaltfront bewegt sich mit Schauern und Gewittern langsam gen Osten. Die Gewitter können im Laufe des nachmittags, abends und nachts vor allem alpennordseitig „hohes Schadenspotenzial“ haben, hieß es. Es sei mit Hagel, aber auch mit Fallböen zu rechnen, warnte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. In der Nacht erreichen die Gewitter dann auch den Nordosten Österreichs.

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Am Freitag kommt es mit Abziehen der Störung von Westen her zu einem Luftmassenwechsel, vorübergehend wird es überall etwas kühler mit Temperaturen von West nach Ost zwischen 20 und 28 Grad. Insgesamt wird es wechselhaft und schaueranfällig, im Osten sind während der ersten Tageshälfte noch Gewitter möglich.

Am Wochenende bestimmt ein Zwischenhocheinfluss die Wetterlage, wobei „nicht nennenswerte Schauer“ vor allem im Westen Österreich möglich sind. Am Sonntag werden wieder verbreitet Schauer und Gewitter in ganz Österreich erwartet. Dabei wird laut derzeitiger Prognose nicht von Unwettern, sondern von „üblichen Sommergewittern“ ausgegangen. Generell lässt sich zum Wochenende sagen: Der Osten Österreichs bleibt wetterbegünstigt, mit Badetemperaturen um die 30 Grad.


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