Ampel-Kommission glaubt an vierte Welle

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Die Ampel-Kommission erwartet „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ eine vierte Corona-Welle. Offen bleibe der Zeitpunkt des Eintreffens und das Ausmaß. Die ansteckendere und wohl auch gefährlichere Delta-Variate ist mittlerweile dominant, heißt es in der aktuellen Risikoeinschätzung der Kommission.

Noch ist die Lage freilich ruhig. Die Covid-spezifische Belastung der Intensivstationen ist auf 2,2 Prozent gesunken und dürfte vorläufig weiter nach unten gehen. Die Durchimpfungsrate hat ein Niveau von 62 Prozent erreicht. Die Kommission pocht ehest möglich auf Maßnahmen, diesen Wert nach oben zu drücken.

Die Corona-Ampel hat indes diese Woche kaum Farbänderung erfahren. Nur Vorarlberg rückte in die Grüne Zone, die sehr geringes Ansteckungsrisiko ausdrückt. Damit befinden sich bloß noch die drei östlichen Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland ebenso wie der Gesamtstaat in der gelb-grünen Zone, die für geringes Risiko steht.

Um in der Grünen Zone positioniert zu werden, braucht es eine Fallinzidenz von unter fünf auf 100.000 Einwohner. Die Grenze zwischen geringem und mittlerem Risiko liegt bei 25. Einzig Wien, das aber im Gegensatz zu den anderen Ländern vor allem auf die viel aussagekräftigeren PCR-Tests setzt, ist dieser gelben Zone mit dem Wert von 18,5 einigermaßen nahe. Die Beibehaltung der Tests, vor allem der PCR-Verfahren, mit denen auch neue Varianten entlarvt werden können, soll nach Meinung der Ampel-Kommission beibehalten werden.

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Die niedrigste Inzidenz hat aktuell Kärnten mit 0,7. Allerdings wird im Süden auch nicht gerade viel getestet. Gut 26.000 Tests auf 100.000 Einwohner wurden gezählt. Im Vergleich dazu liegt der Wert in Vorarlberg, Wien, der Steiermark und im Burgenland bei über 60.000, also bei mehr als dem Doppelten.


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