Häuser in deutschem Eifelort eingestürzt: 30 Vermisste

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Im deutschen Eifelort Schuld bei Adenau sind in der Nacht auf Donnerstag nach Dauerregen und Überflutungen sechs Häuser eingestürzt. Nach Angaben der Polizei würden derzeit etwa 30 Menschen vermisst, berichtete der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR). 25 weitere Häuser seien ebenfalls instabil und drohten einzustürzen. Der gesamte Landkreis Ahrweiler sei von der Unwetterlage betroffen, sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz. Demnach gebe es vier Tote.

Die Lage in Schuld sei unübersichtlich, zitiert der SWR den Sprecher der Polizei in Koblenz. Wie viele Menschen genau vermisst würden, sei noch unklar. Der Katastrophenfall sei ausgerufen worden. Mehrere Orte im Landkreis Ahrweiler wurden wegen des Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten. Ungefähr 50 Menschen befänden sich dort auf Hausdächern und müssten gerettet werden.

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die Situation wegen Hochwassers nach Angaben eines Kreis-Sprechers extrem gefährlich. In Messerich in der Eifel wurden nach Angaben des Kreises zwei Helfer des Technischen Hilfswerks von den Fluten eingeschlossen, es besteht Lebensgefahr, wie der SWR berichtete.

Am Abend hatten die Behörden im Landkreis Ahrweiler extremen Starkregen gemeldet. Die Feuerwehr Koblenz half zusammen mit dem Technischen Hilfswerk Lahnstein und der Feuerwehr Mainz aus, um 800 Sandsäcke pro Stunde zu füllen. Diese wurden mit sechs Lkw in den Landkreis Ahrweiler gebracht.

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Es sei mit Sturzfluten und Überflutungen zu rechnen, hieß es. Auf dem Campingplatz „Stahlhütte“ in Dorsel (Kreis Ahrweiler) und weiteren Anlagen entlang der Ahr mussten Personen von den Dächern ihrer Campingwagen gerettet werden.


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