Niederösterreich will Impfung von neuen Pädagogen

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Aus Niederösterreich ist am Freitag die Forderung nach einer Impfpflicht für neue Pädagogen laut geworden. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) erklärte auf APA-Anfrage, dass aus ihrer Sicht auch im Bildungsbereich eine Immunisierung „als Voraussetzung für Neuaufnahmen zu verfolgen“ sei. Wünschenswert sei in dieser Hinsicht aber eine „bundesweite Abstimmung der Länder“, um eine „österreichweit einheitliche Vorgehensweise“ zu gewährleisten.

Die Bildungslandesrätin kündigte in einer schriftlichen Stellungnahme weiters an, sich auf Bundesebene für einen solchen gemeinsamen Schritt einsetzen zu wollen. Eine Impfung als Voraussetzung für neue Mitarbeiter im Bildungsbereich würde vor allem dem „Schutz unserer Kinder und aller Beteiligten“ dienen. Ähnlich lautend hatte sich Teschl-Hofmeister auch in der „Kronen Zeitung“ (Freitagsausgabe) geäußert.

In Niederösterreich bereits fixiert wurde, dass die Corona-Schutzimpfung ab dem 1. September eine Voraussetzung für eine Aufnahme in die Landesgesundheitsagentur, die Kliniken sowie Pflege- und Betreuungszentren unter einem Dach bündelt, darstellt. Die Regelung gilt ab diesem Zeitpunkt auch für Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen sowie in den Einrichtungen tätige Praktikanten und Studenten.

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