15- bis 24-Jährige nun mit deutlich höchster Infektionsrate

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Die 15- bis 24-Jährigen haben in der vorigen Kalenderwoche mit Abstand die Altersgruppe mit der höchsten Corona-Neuinfektionsrate ausgemacht. Deren Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Personen belief sich auf einen Wert von 46, zeigen Daten der AGES im aktuellen Bericht der Ampel-Kommission. Das ist in etwa vier Mal so hoch wie die österreichweiten Inzidenzen der Vorwoche. Nun rufen sogar die Jugendorganisationen von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen die Jugend gemeinsam zum Impfen auf.

Nach der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen folgten die 25- bis 34-Jährigen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 19 und somit einem weniger als halb so hohen Wert. Aber auch die Sechs- bis 14-Jährigen bzw. die 35- bis 44-Jährigen stachen mit einem Wert von rund elf laut der Kommission für die Corona-Ampel noch hervor. Die Neuinfektionen seien jedoch „für alle Altersgruppen im Vergleich zur Vorwoche angestiegen“, hieß es.

Österreichweit kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner in der Kalenderwoche 27 von deutlich unter zehn auf 12,1 bis vergangenen Sonntag. Der Sprung von 21 auf den Wert 46 im Wochenabstand bei den 15- bis 24-Jährigen war jedoch der größte, zeigen die Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit.

Vergleichsweise geringe Neuinfektionsraten weisen die älteren Österreicher auf. Bei den 45- bis 54-Jährigen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz in der Vorwoche 7,3 und bei den 55- bis 64-Jährigen 4,0. Am besten sieht es bei den 65- bis 74-Jährigen und der Altersgruppe 75 bis 84 mit Werten von 2,4 bzw. 1,9 aus. Die Bevölkerung ab 85 Jahren wies je 100.000 Einwohnern in der Vorwoche eine Inzidenz von 4,4 auf, die Unter-Sechs-Jährigen lagen bei 4,0.

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Je höher das Alter, desto besser sind die jeweiligen Gruppen in Österreich bisher durchgeimpft. Junge ÖVP, Sozialistische Jugend, JUNOS und Grüne Jugend riefen daher am Freitag in einer Aussendung speziell Menschen unter 35 Jahren auf, sich zur Covid-19-Schutzimpfung anzumelden. „Die Impfung ist der einzige und sicherste Weg, diese Pandemie zu besiegen. Unabhängig von deiner politischen Einstellung: Geh bitte impfen!“, lautete der Appell in einer gemeinsamen Aussendung. Aktuell sei mehr Impfstoff verfügbar, als sich Menschen täglich impfen lassen wollen.

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