Austria und Sturm im Cup sicher weiter

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Die Wiener Austria hat sich beim Cheftrainer-Debüt von Manfred Schmid keine Blöße gegeben. Der Fußball-Bundesligist setzte sich Samstagmittag bei Regionalligist Spittal an der Drau mit 4:0 (2:0) durch, schaffte damit ohne zu glänzen den Aufstieg in die zweite ÖFB-Cuprunde. Die letzte Bewährungsprobe vor dem Auftritt in der Qualifikation zur Conference League, in der die Violetten am Donnerstag den isländischen Vertreter Breidablik empfangen, verlief ohne Überraschungen.

Spittals Ligakonkurrent ATSV Stadl-Paura kam danach gegen Sturm Graz 0:9 unter die Räder. Sturm führte bereits zur Pause 7:0 und stellte wenige Tage vor dem Bundesliga-Start zuhause gegen Salzburg den höchsten Sieg in der Clubhistorie (9:0 im Cup gegen ESK Graz/1982) ein.

Manprit Sarkaria trat in Oberösterreich als Dreifach-Torschütze (37., 44., 50.) in Erscheinung. Die weiteren Treffer in einem Spiel, das von Beginn weg wie auf einer schiefen Ebene verlief, erzielten Otar Kiteishvili (18.), Andreas Kuen (35., 45.), Kelvin Yeboah (38.), Jakob Jantscher (41.) und Christoph Lang (86.). Spielmacher Kiteishvili, der erst am Vortag seinen Vertrag bis 2024 verlängert hatte, wurde mit leichten Sehstörungen früh ausgewechselt. Er hatte einen Ball an den Kopf bekommen.

In Spittal vollstreckte Marco Djuricin nach flüssiger Kombination zwischen Dominik Fitz und Eric Martel aus etwa 18 Metern (16.). Martel legte per Kopf nach Suttner-Corner nach (43.). Nach dem Seitenwechsel zeigte sich vor allem Manfred Fischer willig: Der Neuzugang aus Altach traf zunächst Metall (59.), bereitete im Finish dann das 3:0 von Aleksandar Jukic vor (88.) und erzielte den Endstand selbst (90.). Dazwischen plätscherte die Partie lange Zeit dahin, der Drittligist schoss kaum einmal aufs Wiener Tor.

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Der Austria reichte am Kärntner Kunstrasen eine Durchschnitts-Leistung. „Grundsätzlich ist der Auftritt in Ordnung und es wird von Minute zu Minute besser“, erklärte Manuel Ortlechner zur Halbzeit im ORF. Der neue Sportdirektor erwartet intensive Tage. „Wir müssen schauen, dass wir den ein oder anderen Transfer noch zumachen.“ Auf einen möglichen Neuzugang in der Innenverteidigung angesprochen, meinte Ortlechner. „Das wird man nächste Woche sehen, wir erledigen schon unsere Hausaufgaben.“


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