Drei Tote nach Sprung aus brennendem Haus in Frankreich

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Beim Versuch, sich vor den Flammen eines Hausbrandes zu retten, sind im südfranzösischen Marseille drei Menschen gestorben. Sie waren aus dem Fenster gesprungen, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Eine vierte Person überlebte den Sprung demnach, Medienberichten zufolge könnte es sich dabei um einen Säugling handeln. Die Menschen sprangen demnach aus dem achten Stock.

Mindestens neun weitere Menschen sollen bei dem Brand am frühen Morgen verletzt worden sein, davon zwei schwer, hieß es von der Polizei. Wie der französische Sender France Info mit Verweis auf die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, berichtete, gehen die Behörden von einer kriminellen Tat aus. Es habe zwei Feuer in dem Haus gegeben, eines im sechsten Stock und eines im Treppenhaus. Von der Polizei hatte es zunächst geheißen, es handle sich um einen versehentliches Feuer.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sprach den Familien der Opfer auf Twitter sein Beileid aus. Marseilles Bürgermeister Benoît Payan schrieb auf Twitter von einem schrecklichen Drama. Seine Gedanken seien bei den Betroffenen.

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