Waldbrand im Nordwesten der USA breitet sich weiter aus

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Im Nordwesten der USA wüten die „Bootleg-Feuer“ genannten Brände weiter und haben am Samstag eine Fläche von rund 1.100 Quadratkilometern eingenommen. Etwa 5.000 Häuser seien durch die Flammen gefährdet, teilte die Forstbehörde des US-Staates Oregon mit. 21 Häuser seien bereits zerstört, nur rund 22 Prozent des Feuers seien derzeit unter Kontrolle, hieß es weiter.

Unter anderem haben Hitze, Winde und extreme Trockenheit zu seinen Ausmaßen beigetragen, laut Wissenschaftern Symptome der Klimakrise. Das „Bootleg-Feuer“ hat sein Zentrum etwa 350 Kilometer südöstlich von Portland und Vancouver.

Der Westen der USA und der Südwesten Kanadas hatten in den vergangenen Tagen unter starker Hitze gelitten. Im Death Valley waren vergangenen Sonntag mehr als 53 Grad Celsius gemessen worden, in Las Vegas stieg das Thermometer auf über 45 Grad Celsius. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hatte bereits Ende vorvergangener Woche wegen der Auswirkungen des Feuers auf die Energieversorgung und wegen der extremen Hitze den Notstand verhängt.


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