323 neue Corona-Infektionen in Österreich

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Die Corona-Zahlen sind in Österreich am Sonntag im Vergleich zum Vortag gesunken. In den vergangenen 24 Stunden wurden demnach laut Innen- und Gesundheitsministerium mit Stand 9.30 Uhr 323 neue Infektionen gemeldet (Samstag: 411). Vergangenen Sonntag wurden aber zum Vergleich nur 159 Infektionen registriert. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 23,8 Fälle auf 100.000 Einwohner. Bei den Impfungen wurde die Vier-Millionen-Grenze an vollständig immunisierten Personen überschritten.

„Vier Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile vollimmunisiert und damit gut gegen die Delta-Variante geschützt. Wir haben eine weitere wichtige Zwischenetappe beim Impfen erreicht“, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Über die Hälfte der impfbaren Bevölkerung in Österreich sei somit inzwischen vollimmunisiert. Während in der Altersgruppe 56plus bereits rund 73 Prozent die vollständige Impfdosis erhalten haben, sind es unter den Zwölf- bis -55-Jährigen erst 37 Prozent. „Mein heutiger Appell richtet sich daher speziell an die Jungen: Ob am Boot, beim Fußballspiel oder in der Impfstraße - nehmt eines der zahlreichen Angebote wahr, lasst euch impfen und stärkt Euch gegen Covid-19“, so Mückstein.

42.799 Impfungen wurden am Samstag in den E-Impfpass eingetragen. Insgesamt haben demnach 5.135 349 Menschen in Österreich zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 57,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Exakt 4.033 347 und somit 45,2 Prozent aller Einwohner sind voll immunisiert. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 64,1 Prozent. In Niederösterreich sind 60,7 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 57,8 Prozent. Nach Tirol (57,6), Vorarlberg (56,5), Wien (55), Kärnten (54,6) und Salzburg (53,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 53,8 Prozent.

Insgesamt gab es mit Sonntag in Österreich 3.433 aktive Fälle, um 171 mehr als am Samstag. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 639.573 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 151 als wieder gesund. Einen Todesfall kam seit dem Vortag hinzu, im Sieben-Tages-Schnitt waren es täglich 0,9. In den vergangenen sieben Tagen wurden sechs Todesfälle registriert. Insgesamt forderte die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.729 Menschenleben in Österreich.

Im Krankenhaus lagen am Sonntag 107 Personen, das sind um sieben weniger als am Samstag. 32 Menschen wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank seit dem Vortag um vier und ist innerhalb einer Woche um sieben Patienten zurückgegangen.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 437.522 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 43.229 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,7 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 0,6 Prozent der PCR-Tests positiv).

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 36,5. Gefolgt von Salzburg, Kärnten und Tirol (26, 23 bzw. 22). Weiters folgen die Steiermark (18,4), Oberösterreich (17,7), Vorarlberg (17,3), Niederösterreich (14,3) und das Burgenland (3,7). Die Neuinfektionen nach Bundesländer: Burgenland: eine, Kärnten: elf, Niederösterreich: 46, Oberösterreich: 70, Salzburg: 52, Steiermark: 53, Tirol: 39, Vorarlberg: 19 und Wien: 120.


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