Corona-Cluster um Salzburger Nachtclub auf 50 gewachsen

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Der Corona-Cluster rund um ein Nachtlokal in Kaprun (Pinzgau) ist auf mittlerweile auf 52 Infizierte gewachsen. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtete, geht man beim Land davon aus, dass die Delta-Variante für die vielen Infektionen verantwortlich ist. Außerdem dürfte es sich bei einem Infizierten um einen Superspreader gehandelt haben. Auch in Linz gibt es wegen eines Clusters Ermittlungen. Denn es gibt mittlerweile 14 Infizierte, aber nur zwölf registrierte Gäste.

Der Cluster in Kaprun soll auf eine Frau zurückgehen, die am 8. Juli das Lokal besuchte und später positiv getestet wurde. Vor dem vergangenen Wochenende hatten die Gesundheitsbehörden im Bezirk von noch 25 Infizierten berichtet.

Gestiegen ist zuletzt auch die Zahl der Fälle rund um ein Café in der Stadt Salzburg. Hier sollen sich drei Positive über mehrere Tage im Lokal aufgehalten haben. Mittlerweile wurden zumindest acht Personen positiv getestet. Vor Wien hat das Bundesland Salzburg derzeit laut AGES-Daten die österreichweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner.

Die Stadt Linz ermittelt unterdessen nach einem Cluster um Corona-infizierte Gäste eines Lokals in Linz. Denn es gibt 14 Infizierte, aber nur zwölf registrierte Gäste. Der Magistrat bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Heute“ (Dienstagausgabe).

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Vor rund einer Woche hatte die Stadt eine Warnung ausgegeben: Wer in der Nacht von Freitag, 9. Juli auf Samstag 10. Juli in dem Lokal war, soll darauf achten, ob er Corona-Symptome hat. Denn: Mindestens eine coronainfizierte Person habe sich zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten. In den darauffolgenden Tagen ermittelte die Gesundheitsbehörde der Stadt insgesamt fünf Gäste, die Corona-Symptome zeigten. „Vier davon haben ihren Wohnsitz in Linz, eine Person stammt aus dem Bez. Wels-Land“, hieß es und: „Kein(e) Betroffene(r) ist derzeit ins Spitalsbehandlung.“

Doch inzwischen ist der Cluster deutlich größer geworden: Aktuell umfasst er 14 infizierte Personen. Vorerst ist keine Person schwer erkrankt. Weiters gelten 48 weitere Personen als Kontaktpersonen.

Nicht erfreut ist man jedoch bei der Stadt, dass sich an dem besagten Abend insgesamt nur zwölf Gäste registriert und somit einige Gäste die Pflicht dazu ignoriert haben. Es laufen Ermittlungen, eine saftige Strafe droht.


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