Milwaukee Bucks erstmals seit 1971 NBA-Champion

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Die Milwaukee Bucks sind zum zweiten Mal NBA-Champion. 50 Jahre nach dem ersten Titel bezwang das Team um den erneut überragenden Giannis Antetokounmpo die Phoenix Suns am Dienstagabend (Ortszeit) 105:98 und beendete die Finalserie durch den vierten Sieg mit 4:2. Chris Paul und die Suns müssen weiter auf ihre erste Meisterschaft in der besten Basketball-Liga der Welt warten.

Der 26-jährige Antetokounmpo dominierte die Begegnung vor etwa 17.000 Zuschauern im Fiserv Forum und weiteren mindestens 50.000 rund um die Halle im US-Bundesstaat Wisconsin. Der Grieche kam auf 50 Punkte sowie 14 Rebounds und zwei Vorlagen. Für die Suns war Paul mit 26 Zählern der erfolgreichste Werfer.

Beide Teams hatten einen nervösen Start. Die Bucks bekamen ihre Nerven zuerst in den Griff und zogen beim 15:7 erstmals auf acht Punkte davon. Bis zum Ende des ersten Viertels bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 13 Punkte aus (29:16). Dann verloren sie aber die Kontrolle und trafen nur vier von 20 Würfen. Die Suns drehten die Partie vor der Pause, zur Halbzeit lagen die Gäste 47:42 in Führung.

Eine Vorentscheidung war das noch lange nicht. Beim 56:55 gingen die Bucks erstmals wieder in Führung, nach dem dritten Viertel stand es 77:77 und alles war offen. Antetokounmpo hatte mit seinen 37 Punkten zu diesem Zeitpunkt nur drei Zähler weniger als alle seine Mitspieler zusammen. Im letzten Viertel gingen die Bucks zuerst in Führung und ließen die Suns nicht mehr herankommen.


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