Tiroler wegen zweifachen Kindesmordes vor Gericht

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Am Landesgericht Innsbruck muss sich heute, Dienstag, ein 29-Jähriger wegen zweifachen Kindesmordes verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Ende Dezember in Längenfeld (Bezirk Imst) seine beiden Töchter im Alter von neun Monaten und zwei Jahren erstickt und erwürgt zu haben. Der mutmaßliche Täter beging daraufhin einen Suizidversuch. Er zeigte sich in Einvernahmen umfassend geständig. Als Gründe gab der Einheimische berufliche und private Überforderung an.

Die Mutter war zum Tatzeitpunkt nicht im Haus, sondern auf der Arbeit. Die Mädchen waren von Polizisten leblos in ihren Kinderzimmern des Einfamilienhauses im Tiroler Ötztal gefunden worden, der alarmierte Notarzt konnte nur mehr den Tod der beiden feststellen. Der Tatverdächtige war nicht amtsbekannt, es habe auch kein Betretungsverbot oder Ähnliches bestanden, hieß es.

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