Österreichischer Museumspreis 2021 für Ötztaler Museen

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Der mit 20.000 Euro dotierte Österreichische Museumspreis 2021 geht an die Ötztaler Museen in Tirol. Der Preis wird jährlich durch den Museumsbeirat des Kulturministeriums für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Museumsarbeit vergeben. „Die Ötztaler Museen zeigen im positivsten Sinne, was ein modernes Regional- und Heimatmuseum im 21. Jahrhundert sein kann“, erklärte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne).

Die Ötztaler Museen seien „der Tradition gleichzeitig verbunden und stehen ihr kritisch gegenüber“. Das gemeinsame Denken von Archiv, Bibliothek und Museum sei „vorbildhaft für andere vergleichbare Regionen“, schrieb die Jury in ihrer Begründung. Die offizielle Preisverleihung findet im Zuge des Österreichischen Museumstags von 6. bis 8. Oktober in Graz statt.

Auch Tirols Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) gratulierte dem Team um Direktorin Edith Hessenberger: „Durch die Neustrukturierung der Ötztaler Museen und insbesondere durch die engagierte Arbeit der Geschäftsführerin konnte die Qualität der Museumsarbeit im Ötztal maßgeblich gesteigert werden. So wurden in den vergangenen Jahren viele innovative und zukunftsweisende Projekte umgesetzt.“

Seit dem 1. Jänner 2019 vereint die Ötztaler Museen GmbH das Turmmuseum in Ötz, das Heimat- und Freilichtmuseum in Längenfeld Lehn sowie den dortigen Gedächtnisspeicher. Letzteres wird heute als Archiv und Bibliothek mit regionalhistorischem Bezug sowie als Veranstaltungs- und Verwaltungsgebäude der Ötztaler Museen verwendet.

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