Schubert im Finale vor Vorstieg noch mit Bronze-Chance

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Der Tiroler Jakob Schubert hat in Tokio im Olympia-Finalbewerb im Sportklettern nach Absolvierung der Disziplinen Speed und Bouldern als Siebenter noch eine Bronze-Chance. Da der Franzose Bassa Mawem verletzt passen musste und nicht mehr ersetzt werden durfte, waren nur sieben Aktive am Start. Im Speed war Schubert nur Siebenter geworden, als Fünfter im Bouldern holte er auf. Die Medaillenentscheidung fällt ab 14.10 Uhr MESZ in Schuberts Spezialdisziplin Vorstieg (Lead).

Mit 35 Punkten war Schubert in der Zwischenwertung deutlicher Siebenter. Der Franzose Mickael Mawem, der Japaner Tomoa Narasaki und der US-Amerikaner Nathaniel Coleman hielten jeweils bei sechs Zählern, der Spanier Alberto Gines Lopes hatte sieben Punkte. Damit war klar, dass Schubert im Multiplikationsmodus auch bei einem Vorstieg-Sieg im Vorstieg nur noch auf den Bronzerang kommen konnte. Rang drei war trotz ungünstiger Ausgangsposition möglich, die Chance darauf aber gering.

Schubert hatte im Speed das Pech, dass er bei der Olympia-Premiere der Sportart in der unteren Rasterhälfte begonnen hatte. Sein tschechischer Dauerrivale Adam Ondra genoss oben ein Auftakt-Freilos. „Das war ein schlechter Start, weil Adam so weit vorne ist. Er war dank Freilos schon fix unter den ersten vier“, sagte Coach Kilian Fischhuber gegenüber dem ORF. Für den Vorstieg müsse Schubert jetzt noch den Einser bringen, diesen Teilbewerb also gewinnen.

Der Kombinations-Weltmeister von 2018 in Innsbruck war in dem im K.o.-System ausgetragenen Speed-Bewerb zu Beginn Narasaki in 9,18 Sek. um 3,07 Sek. und danach Coleman in 6,76 Sek. um 0,55 Sek.. Ein weiteres Duell fand wegen der Absenz von Bassa Mawem eben nicht statt. Der Speed-Sieg ging an Gines Lopez vor Narasaki und dem Franzosen Mickael Mawem. Schubert startete somit mit sieben Punkten in den Boulder-Bewerb.

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Da kletterte der achtfache WM-Medaillengewinner am ersten Boulder zum Top, bis auf Gines Lopez aber auch alle Gegner. Der zweite Boulder war um einiges kniffliger, nur Coleman erreichte das Top. Schubert hatte zweimal eine Hand dran, das war aber zu wenig und er verbuchte da nur eine Zone. Beim dritten, noch schwierigeren Boulder, kam der ÖOC-Athlet gar nicht zum Top, sonst aber auch niemand. Alle schrieben am Ende der zweiten Disziplin eine Zone an.


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