Sarg mit Elvis-Doppelgänger bei Salzburger „Art & Antique“

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Am Samstag startet die traditionell rund um die Salzburger Festspiele stattfindende Sommeredition der Kunstmesse „Art & Antique“ in der Residenz. Die Zahl der aus Österreich, Deutschland und Belgien stammenden Aussteller hat sich mit 21 in etwa verdoppelt. Bis 15. August werden bei der siebenten Ausgabe Exponate von der Antike bis zur Gegenwart präsentiert. Der Eintritt ist frei.

Die Spannweite reicht von einem fast 2.000 Jahre alten Eckstück eines Sarkophagdeckels in Form eines Männerkopfes, der wegen seiner frappanten Ähnlichkeit mit dem „King of Rock ‚n‘ Roll“ „Elvis-Sakroterion“ genannt wird, über eine gotische Madonna aus Salzburg aus dem 15. Jahrhundert bis zu muschelförmigen Perlmuttohrringen, gefertigt in den 1980ern in New York. Auch frühe Werke von Arnulf Rainer und Hans Bischoffshausen oder ein Gemälde von Hermann Nitsch aus 2002 kann man erstehen. Neben dem Zelt im Innenhof werden heuer erstmals Highlights der Werkauswahl auch im Carabinierisaal, dem größten Prunkraum der Residenz, gezeigt.

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