Brände bringen Athen unerträgliche Luft

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Die Brandkatastrophe in Griechenland dauert an und bringt der Millionenmetropole Athen gefährliche Luft. Wegen der starken Rauchbildung stinkt die ganze Stadt und Asche geht am dritten Tag in Folge nieder. „Schließen Sie alle Fenster und gehen Sie nicht aus dem Haus“, riefen die Behörden die Einwohner auf. Die ganze Nacht hindurch loderten im Norden der griechischen Hauptstadt die Flammen.

„Wenn wir es heute nicht schaffen, die Brände einzudämmen, dann werden wir ein Riesenproblem haben“, sagte der für den Zivilschutz zuständige Vizegouverneur des Großraums Athens, Wassilis Kokkalis, Samstag früh im Staatsfernsehen. Weil die Winde in der Nacht und am frühen Morgen nachließen, gebe es ein „Zeitfenster“ für die Feuerwehr, die Brände im Norden Athens in den Griff zu bekommen, hieß es. Unterdessen bestätigte Kokkalis, dass es drei Festnahmen mutmaßlicher Brandstifter gegeben habe.

Großbrände toben weiterhin auch auf der zweitgrößten griechischen Insel Euböa sowie nahe Olympia und Sparta auf der Halbinsel Peloponnes. An den Löscharbeiten nehmen auch Feuerwehrleute aus der Ukraine, Rumänien und Zypern teil. Zudem sind Löschflugzeuge und Hubschrauber aus Frankreich, der Schweiz, Schweden und Kroatien im Einsatz.


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