Hunde bargen in Italien drei Familien in Not aus dem Meer

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Drei Familien mit insgesamt acht Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die im Meer in Schwierigkeiten gerieten, sind am Sonntag im mittelitalienischen Badeort Sperlonga südlich von Rom von drei Rettungshundestaffeln in Sicherheit gebracht worden. Bei der aufwendigen Aktion wurden insgesamt 14 Personen ans Ufer gebracht. Die Gruppe war mit Luftmatratzen, Schlauchbooten und einem Surfbrett etwa 100 Meter vom Ufer entfernt, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA.

Die Badenden wurden durch den plötzlich starken Seegang von der Strömung mitgerissen und konnten nicht mehr an den Strand zurück. Wegen der hohen Wellen fielen einige Kinder aus den Schlauchbooten und die Personen riefen um Hilfe. Eine junge Zeugin alarmierte die Bademeister.

Die zur Rettung von Menschen im Meer ausgebildeten Labrador-Hunde Eros, Mya und Mira schwammen zu der Gruppe und brachten alle sicher ans Ufer zurück. Die Aktion dauerte insgesamt 20 Minuten, rund 400 Menschen verfolgten den Rettungseinsatz gebannt vom Strand aus und begrüßten die vierbeinigen Rettungsschwimmer mit Applaus und Dankesrufen.

Auch der Bürgermeister der Badeortschaft Sperlonga, Armando Cusani, bedankte sich. „Ich gratuliere diesen vierbeinigen Helden und ihren Betreuern zu dieser komplexen Aktion. Ich bin mehr und mehr davon überzeugt, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung, die Sicherheit der Badegäste durch den Einsatz von Rettungshunden zu stärken, die Richtige war. Und dieser Einsatz an einem besonders überfüllten Strandabschnitt bestätigt dies“, so Cusani. Seit 1994 werden Vierbeiner an italienischen Stränden als „Rettungsschwimmer“-Hunde („cani bagnini“) eingesetzt.

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